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Tipp für Indienreisende: die Thumps-up-Diät

Man sieht es mir nicht an und Leute, die meine Essgewohnheiten nicht kennen, glauben, dass ich ständig auf Diät bin, aber die Wahrheit ist: Ich esse gerne und ziemlich viel. Wäre ich ein Masttier, gälte ich wohl als schlechter Futterverwerter, als Frau ist mein Stoffwechsel echt praktisch, ich zähle keine Kalorien und bleibe schlank. Weil’s mir aber so schmeckt – das war schon immer so und mein Omis haben meinen Appetit und mein kugelrundes Aussehen als Baby als „sehr beruhigend“ bezeichnet – muss ich viel über’s Essen nachdenken. Was ich essen könnten, wann ich wieder zum Essen komme, was ich fürs Kochen einkaufen könnte und so weiter. Wenn ich nicht Punkt zwölf, wie die Maurer, mein Werkzeug fallen lasse und zum Mittagstisch eile, fragen meine Kollginnen besorgt, ob ich wohl krank wäre. Die Mittagspause ist mir heilig, ebenso wie ein gutes Frühstück.

Reisen durch Zeit und Raum: Beam you up with a song

Ich fang mal mit einer leichten Übung an: Was fällt dir ein wenn du das hörst? „If you’re going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair…“ Oder das:  „Well if you ever plan to motor west, just take my way it’s the highway that’s the best,
get your kicks…“ Jetzt steigern wir die Schwierigkeitsstufe, du hörst : „I remember you well in the Chelsea Hotel…“ Oder „Choli ke peeche kya hai…“ Okay das war jetzt highest level. Aber jeder hat doch diese Songs, die ihn sofort weit weg katapultieren. Es ist wie beim Essen oder bei Gerüchen: Sie beamen dich weit weg, in eine andere Welt oder eine andere Zeit.

Appell zum Weltputzfrauentag: Weg mit der Klobürste, her mit dem Vorstands-Posten!

Wer braucht den Welttag der Jogginghose oder den Tag der Suppe? Und wenn schon, dann plädiere ich jetzt für den Welttag der Kärntner Kasnudel, denn das ist mein Lieblingsessen. Der 8. November war übrigens der Weltputzfrauentag und nein, der Tag wird nicht gegendert, denn über 90 Prozent der Putzkräfte sind weiblich. Eine Tatsache, die der Feministin in mir Zornesfalten auf die Stirn treibt. Wieso ändert sich die Welt so wahnsinnig langsam? Oder will mir irgendjemand erzählen, Putzen sei Frauensache? Warum?! Genetisch bedingt? Weil Frauen so unwahrscheinlich gut darin sind und Männer mit dem komplexen Thema der Reinigung geistig und/oder handwerklich völlig überfordert sind?